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Markt & Preise5 Min. Lesezeit

Spread und Aufgeld verstehen

Unterschied zwischen Händleraufschlag und Geld-Brief-Spanne beim Kauf und Verkauf.

Aufgeld beim Kauf

Das Aufgeld ist der Aufschlag über den Spotpreis pro Unze oder Gramm. Es deckt Prägung, Logistik, Händlermarge und bei Münzen Sammleranteile — bei Anlagemünzen sollte dieser gering sein.

Kleinere Stücke haben oft höheres prozentuales Aufgeld als Großbarren. Vergleichen Sie Gesamtkosten in Euro, nicht nur Prozentsätze.

Spread beim Verkauf

Der Spread ist die Differenz zwischen Kauf- und Ankaufspreis. Ein enger Spread bedeutet geringere Round-Trip-Kosten — wichtig für Rebalancing im Depot.

Versteckte Spreads entstehen, wenn der Ankaufspreis weit unter Spot liegt, ohne transparentes Aufgeld beim Kauf. Seriöse Anbieter weisen beides aus.

  • Aufgeld: einmalig beim Zukauf
  • Spread: Differenz Kauf/Ankauf
  • Gesamtkosten = Aufgeld + Spread-Risiko

Transparenz prüfen

Fragen Sie nach Spotreferenz, Aufgeld in Prozent und Ankaufspreis-Formel vor dem Kauf. Im Depot sollten dieselben Regeln für Zuführung und Teilverkauf gelten.

Polarstern Sachwert kommuniziert LBMA-orientierte Spotbasis und Aufgeld offen — ohne aggressive Verkaufsrabatte, die später durch breite Spreads kompensiert werden.

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