Begriff und Abgrenzung
Edelmetalle sind chemische Elemente mit hoher Beständigkeit, seltener Verfügbarkeit und anerkanntem Wert in Wirtschaft und Technik. Zu den klassischen Anlage- und Industriemetallen zählen Gold, Silber, Platin und Palladium. Sie werden weltweit als Tausch- und Reserveinstrument genutzt und unterliegen keinem Emittentenrisiko wie Wertpapieren.
Im Anlagekontext unterscheidet man zwischen physischem Metall in Barren oder Münzen und papiergebundenen Produkten wie ETCs oder derivativen Zertifikaten. Physisches Metall ist uneingeschräntes Eigentum; papiergebundene Instrumente spiegeln oft nur einen Preis wider und können Kontrahenten- oder Strukturrisiken bergen.
- Gold: primär monetärer und strategischer Reservecharakter
- Silber: Industrie- und Anlagekomponente
- Platin und Palladium: starke industrielle Nachfrage
- Physische Form: Barren, Münzen, Granulat